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Juli 2016   Abschlussfeier der Klasse 4

 

     

Vier Jahren können so schnell vergehen. Und so verabschiedeten wir auch in diesem Jahr unsere lieben Viertklässler mit einer großen Abschlussfeier in der Aula.

„Wir sagen tschüss – macht`s gut“ war das Motto der diesjährigen Feier. Die Schülerinnen und Schüler wünschten sich im Vorfeld eine lebendige Show mit kurzen Reden und so wurde es eine bunte Mischung aus Tanz, Musik und Sketchen.

Unter der Leitung von Frau Münzenmaier begannen die 14 Mädchen und Jungen mit einem Cowboytanz zu flotter Musik. Alle waren passend gekleidet und warfen zum Abschluss des Stücks ihre Cowboyhüte ins Publikum.

Anschließend folgten musikalische Beiträge von Micha Münzenmaier und David Herwig am Schlagzeug, von Jonas Nagel am Klavier und von Sophia Billeri mit Gesang. Unterstützt wurde sie durch einen Background-Chor der Mädchen. Alle Stücke fanden großen Beifall.

Frau Gob hatte mit Ihrer Klasse zwei sehr lustige und passende Sketche eingeübt, die das gesamte Publikum aus Eltern, Geschwistern und Verwandten zum Lachen brachte. Darunter eine Szene aus dem Altersheim, in welchem unsere Schüler in der Zukunft wohnen werden.

Ein großer Wunsch der Klasse war es, ein Quiz für die Eltern zu erstellen und aufzuführen. Gemeinsam mit Frau Veith überlegten sie sich Fragen für ausgesuchte Eltern, die diese dann auf der Bühne beantworteten. Nils Donisi übernahm die Moderation und zeigte ein unglaubliches Talent dafür. Die Lacher waren auf seiner Seite, da er sehr locker und witzig agierte.

Zum Abschluss der Feier sangen alle ein Abschiedslied. Ein paar kurze Reden mussten die Kinder noch über sich ergehen lassen J. Frau Billeri – die Elternvertreterin der Klasse - lobte das gesamte Schulteam und überreichte allen Mitwirkenden liebevoll gestaltete Geschenke im Namen der Schüler und Eltern. Herzlichen Dank dafür.

Das anschließende gemütliche Beisammensein war sehr gelungen. Das Wetter machte auch mit und so saßen alle Familien bei einem leckeren Buffet, welches die Elternschaft organisiert hatte, beisammen. Herr Münzenmaier zündete zum Abschluss noch ein kleines Feuerwerk und dann musste alles ganz schnell wegen eines Schauers zusammen geräumt werden.

Wir wünschen unseren Viertklässlern einen guten Start in der neuen Schule und freuen uns riesig, wenn sie uns mal besuchen kommen.

 

 

 

Juli 2016         Besuch bei der Feuerwehr der Klasse 4

 

 

 

 

Das Thema „Feuer“ ist eines der beliebtesten Themen in der Grundschule. Es wird viel experimentiert und die Feuerwehr kommt zum Einsatz. Normalerweise geschieht dies nur in der Theorie, aber diesmal geschah es wirklich – wie, erzählen wir gleich.

Am Freitag, den 01.07.16 besuchte unsere 4. Klasse mit Frau Veith die Freiwillige Feuerwehr in Kleinsteinbach. Frau Dörfler, die Jugendwartin und der Abteilungskommandant Herr Marco Sandrini empfingen uns herzlich und wir waren schon sehr gespannt. Die Feuerwehr in Kleinsteinbach ist eine Freiwillige Feuerwehr. Das bedeutet, dass die Leute, die hier tätig sind, nicht dafür bezahlt werden. Sie geben ihre Freizeit für unsere Sicherheit.

Die Schülerinnen und Schüler bekamen einen umfassenden Einblick in die Gerätschaften der Feuerwehr. Vom Atemschutz bis zum Einsatzfax erklärten Frau Dörfler und Herr Sandrini alles ganz genau. Auch die Fahrzeuge wurden aus der Halle gefahren, damit alle Werkzeuge, Schläuche und Löschmittel richtig betrachtet werden konnten. Einige Kinder zogen sich Helm und Uniform an und merkten schnell, dass diese Kleidung ganz bestimmt vor Feuer schützt, aber auch sehr schwer ist.

Plötzlich ging der Pieper von Frau Dörfler los und wir waren alle wie erstarrt!!! Und tatsächlich – ein Einsatz! Ein echter Einsatz. Es gab Alarm und wir mussten uns schnell in eine vorher besprochene Ecke stellen, damit die ankommenden Feuerwehrleute uns nicht umrannten. Es war wie im Film – ja besser noch – schnell, unglaublich schnell, waren 10 Männer aus der Umgebung angerückt, zogen sich in Windeseile um und saßen bereits nach 5 Minuten im Feuerwehrauto. Die Sirene und das Blaulicht wurden angeschaltet und schon ging es los. Nur ein einsamer Handschuh lag noch auf dem Boden – wir waren wie gebannt, verfolgten die Funksprüche über Lautsprecher und waren sehr, sehr aufgeregt.

Nach einer halben Stunde kamen die Feuerwehrleute wieder. Es war ein Fehlalarm, der im chinesischen Restaurant oberhalb des Edekas beim Hammerwerk ausgelöst wurde. Als die Männer und Frau Dörfler wieder anrückten, applaudierten wir spontan. Wir waren begeistert!

Nun mussten alle Daten erfasst werden. Wer war dabei gewesen, welche Atemschutzmasken mussten gereinigt werden … alles wurde genau aufgeschrieben und in die Wege geleitet.

Zum Abschluss wurden wir noch vom Feuerwehrfahrzeug in die Schule zurück gefahren. Danke schön.

Was für ein wunderbarer Vormittag. Wir danken allen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen für Ihre Einsätze und dass wir live dabei sein durften.

Herzlichen Dank auch an Frau Dörfler und Herrn Sandrini für die tolle Führung.

 

 

 

 

Juni 2016   Bampi-Hof Klasse 2

 

Ausflug auf den Bampi-Hof

 

 

 

Am Mittwoch, dem 29.6.2016, haben wir – die Klasse 2 – einen Ausflug auf den Bauernhof gemacht. Um 8.00 Uhr sind wir zunächst gemeinsamen zur Straßenbahn marschiert. Anschließend sind wir vom Söllinger Bahnhof aus zum Bampi-Hof gewandert. Unterwegs haben wir uns noch mit einem Picknick gestärkt. Am Bauernhof angekommen, wurden wir von 3 Rottweilern mit lautem Bellen angekündigt, bevor Frau Bampi uns freundlich begrüßen konnte. Nachdem sie uns ein bisschen etwas über Ihren Hof erzählt hatte, durften wir uns alle Tiere anschauen: die Hühner und Gänse, die Hasen, die 3 Schweine, 5 Katzen, vielen Pferde, 6 Kühe und sogar das Dammwild. Faszinierend waren auch die riesigen Landwirtschaftsmaschinen der Familie, die wir bestaunen durften.

 

Nach ca. 1,5 Stunden mussten wir uns schweren Herzens wieder auf den Rückweg zur Schule machen.

 

 

 

Das war wirklich ein toller Tag!

 

 

 

 

 

 

Juni 2016   Schullandheim Klasse 4

 

 

 

„Wenn Engel reisen…“ dann haben sie das schönste Wetter bei ihrem Schullandheimaufenthalt. Und so war es. Die Sonne strahlte drei Tage lang vom Himmel und bescherte der 4. Klasse, Ihrer Klassenlehrerin Frau Gob und Frau Veith einen wunderbaren Schullandheimaufenthalt in Forbach.

Am Mittwoch, den 22.06.16 machten sich die 14 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen auf den Weg. Mit der Bahn fuhren sie nach Forbach und erklommen dort zu Fuß den sehr, sehr, sehr steilen Weg vom Bahnhof bis zur Jugendherberge im Wald. Aber dort angekommen verflog gleich die Müdigkeit. Es gab leckere Kürbissuppe mit Würstchen und so konnten alle gestärkt daran gehen, die Zimmer einzurichten, die Betten zu beziehen und die Gegend zu erkunden. Ein Fußballplatz, ein Spielplatz und ein großer Hof luden zu verschiedenen Tätigkeiten ein. Um 15 Uhr trafen sich alle dann zufrieden zum ersten Programmpunkt. Im angrenzenden Wald suchte sich jedes Kind Material für ein Boot, welches es mit wenigen Zusatzmitteln bauen sollte. Der Schatten der Bäume tat allen gut, denn mittlerweile war es schon richtig heiß. Als alle Boote konstruiert waren, machten sich die Kinder auf den Weg zum Bach im Tal. Hier suchten wir eine geeignete Stelle, an der wir die Boote fahren lassen konnten. Das Wasser lud auch zur Erfrischung ein und so dauerte es nicht lange, bis alle Kinder im eiskalten Wasser standen.

Nach dem Abendessen im Hof gingen wir auf Holzsuche für ein Lagerfeuer. Da wir gerade in HuS das Thema Feuer behandelten, war dies die Gelegenheit die Theorie in die Praxis umzusetzen. Alle sammelten fleißig und tatsächlich entzündete sich ein großes Feuer, dass immer weiter gefüttert werden musste. Marshmallows wurden an langen Stöcken geröstet und alle waren sehr zufrieden.

Nach einer etwas kurzen Nacht machten wir uns dann am nächsten Morgen auf zu einer Ziegenwanderung. Im Tal trafen wir uns mit unserer „Ziegenflüsterin“ Frau Laubel, welche uns in die Geschichte der Ziegen in Forbach einweihte. Als Geschenk brachten wir der großen Ziegenherde Haselnussästchen mit Blättern mit. Es hat so viel Freude gemacht, die Ziegen zu füttern und zu streicheln, welche ganz glücklich über diese Abwechslung waren – so glücklich, dass sie uns noch ein Stück begleiteten, als wir uns später zum nächsten Ziel – den Giersteinen – aufmachten.

Bei den Giersteinen – der Teufel soll laut einer Sage auf ihnen gestanden haben – gab es einen schönen Spielplatz zum Verweilen. Wegen der großen Hitze gingen wir aber bald schon weiter, um in einem großen Tretbecken im Tal etwas Abkühlung zu bekommen. Das Becken war so groß, dass die ganze Klasse rein passte. Das war ein Spaß!

Nach dem Abendessen – es wurde für uns gegrillt – nutzten alle Kinder ihre freie Zeit und spielten Fußball oder auf dem Spielplatz. An diesem Abend blieb kaum noch einer länger wach, denn alle waren müde vom langen Tag und dem warmen Wetter.

Am nächsten Morgen standen wir zeitig auf, denn wir wollten schon vor dem Frühstück die Zimmer wieder in Ordnung bringen und packen. Unser letzter Programmpunkt war an diesem Vormittag der Wasserspielplatz an der Murg. Die Hitze forderte heraus, dass wir uns auch noch zusätzlich von innen durch ein Eis kühlen mussten.

Die Heimreise war dann nochmal eine Herausforderung, da der Zug voll und heiß war. Aber alle kamen glücklich und zufrieden wieder zu Hause an. Es war eine sehr gelungene Reise mit einer tollen Klasse.  

 

   

 

 

 

Juni 2016 Projektwoche Wald

Die Natur eine Woche hautnah erlebt

 

Projekt „Waldwoche“ der Grundschule Kleinsteinbach

 

Dass die Natur viele pädagogisch wertvolle Gegebenheiten bietet, die bei der Entwicklung von Kindern eine wichtige Rolle spielen, ist bekannt und machte sich auch die Grundschule Kleinsteinbach zu nutzen. In ihrem Projekt „Waldwoche“ wurde der Sinn der Naturpädagogik allen Beteiligten deutlich. „Für die Kinder war es ein gewisses Abenteuer; sie waren mit Freude und Begeisterung dabei, das Selbstvertrauen wurde gestärkt und durch das Gemeinschaftserlebnis das Gruppengefühl gefördert“, stellten Schulleiterin Kirsten Veith und ihre Kolleginnen fest. „Was gibt es Schöneres, als strahlende Kinder zu sehen, die glücklich mit dreckigen Hosen, klebrigen Händen und hungrig nach Hause kommen“, meinte K.Veith beim abschließenden Fest mit Kindern und Eltern und der Präsentation von Erarbeitetem. Sie war auch stolz auf das Verhalten der insgesamt 70 Kin-der, die auch dem sehr wechselhaften Wetter tapfer getrotzt hatten, und auf den unermüdlichen Einsatz der Kolleginnen, die keine Zeit und Mühen gescheut hätten, damit möglichst viele Eindrücke gesammelt werden konnten. Besonders Nathalie Gob und Doro Münzenmaier hätten viel in der Organisation übernommen. Dank ging auch an einige Eltern für die Beteiligung und Unterstützung während der Woche, dem Förderverein der Schule für die Bewirtung beim Abschlussfest und besonders an „Ranger“ Martin Münzenmaier, der sich bei der Planung und täglichen Umsetzung enorm eingebracht hatte.

Vielseitig waren die Erfahrungen der Kinder. Verbesserung der Motorik, Ausdauer und Kraft, der Konzentration, Koordination und Geschicklichkeit war festzustellen. Gegenseitige Rücksichtnahme und einander helfen, Einhalten von Regeln und Vorgaben bei auch mitunter erlaubter Ausgelassenheit beim Spielen und Toben gehörten zu den Grundlagen des Na-turerlebnisses. So konnte dieses mit allen Sinnen erfahren und das Öko-system „Wald“ aus erster Hand erlebt werden. Alles sollte auch zur Entwicklung eines Umweltbewusstseins beitragen. Die Erweiterung von Wissen, vor allem durch Ausprobieren und Experimentieren, und die Bekanntschaft mit Tieren und Pflanzen gehörte natürlich auch als weitere Komponente dazu. Erkundungsort war das Waldgebiet „Schwalmus/Beinhölzle“, nicht weit von der Schule und damit problemlos täglich nach dem Treffen auf dem Pausenhof im Fuß-marsch erreichbar. Der Start im Wald wurde immer mit einem gemeinsamen Singen begonnen. Nach rund zweistündiger gelenkter Beschäftigung mit den Projektaufgaben gehörte noch ein einstündiges „Freispiel“ zu den täglichen Gepflogenheiten, bei dem die Kinder auf Bäume geklettert sind, Hütten bauten, Tiere beobachteten, im Matsch spielten oder in den vorhandenen Pfützen Dämme bauten.

Zu den Aktivitäten gehörten: Erstellen und Ausprobieren eines Barfußpfades, Basteln von Naturwebrahmen, Machen von Feuerholz, Schnitzen einer Steinschleuder, Bauen von Bö-gen, Herstellen eines Klangmemories, kleinen und größeren Tieren auf der Spur sein, Vermessen und Kennenlernen von Bäumen, Herstellen und Bemalen von Tontieren, Fertigen von Schmuckanhängern aus Holz, Legen von Mandalas aus Waldmaterial, Versehen eines Baumstammes mit Schriftzug, Führung durch Förster Mades durch den Wald, Herrichten einer Waldtoilette mit Sichtschutz und schließlich auch Verzehren von Stockbrot und Würstchen am offenen Feuer.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Fotos: Grundschule

„Waldwoche“ der Grundschule Kleinsteinbach als besonderes Naturerlebnis.

 

 

 

 Mai 2016 Besuch auf dem Bauernhof - Klasse 3

 

 

Interview-Fragen zum Besuch auf dem Bauernhof:

 

1.      Wie viel Liter Milch gibt eine Kuh pro Tag/ in der Woche?

Pro Tag bis zu 60 Liter;

Bester Ertrag: 100 000 Liter von 1 Kuh

2.      Wie viele Kühe haben Sie?

180 Kühe, davon ca. 80 Kälber

3.      Wie lange trägt eine Kuh ihr Kalb im Bauch?

9 Monate (genau wie bei den Menschen)

4.      Wie alt wir eine Kuh?

Bis zu 16 Jahre

5.      Wie funktioniert die Melkmaschine?

Jede Kuh trägt einen Chip, der eingelesen wird im Computer, die Daten werden beim Melkvorgang eingelesen (Größe des Euters, Einstellung des Melkroboters entsprechend)

6.      Dürfen wir auch mal eine Kuh melken?

Nein, denn beim Anmelken von Hand verliert die Kuh sonst wertvolle Milch.

7.      Melken Sie manchmal noch mit der Hand?

Das Melken läuft nur noch über den Roboter,

8.      Haben sie ein neugeborenes Kalb?

Ca. 80 Kälber, davon sind zwei zwei Wochen alt.

9.      Wie heißt das Kalb?

Jede Kuh erhält einen namen, sobald sie das erste Kalb geworfen hat. Die Bullenkälber werden zu Mastzwecken verkauft.

1 Beispiel: Gülli

 

 

 

 

Mai 2016 Bundesjugendspiele

 

 

 

Da wir im letzten Jahr die Bundesjugendspiele wegen zu großer Hitze zweimal verschieben und dann sogar ganz aufgeben mussten, haben wir sie in diesem Jahr bereits im Mai durchgeführt. Das Wetter war uns sehr gewogen und zauberte einen wunderbaren Frühlingstag mit Sonne und guter Luft.

Alle Lehrerinnen und viele Eltern, die uns wieder so zahlreich unterstützten, waren mit allen Kindern am Start. Frau Koch hatte ein wunderbares Aufwärmtraining im Pausenhof vorbereitet und alle hüpften und tanzten dabei zur Musik.

Gut aufgewärmt ging es dann auf den Sportplatz und an die Sprunganlage bei der Schule. Es galt vier Disziplinen zu bewältigen:

- Schlagball: einen 80 g Ball soweit werfen, wie möglich.

- 50 m Sprint: schnelles Rennen auf eine Strecke von 50 Metern.

- Weitsprung: Mit Anlauf einen großen Sprung in die Sandgrube machen.

- 800 m Lauf: die Großen probierten die ganzen 800 m zu erlaufen oder zu gehen und die
 Kleinen überwanden die Strecke als Staffellauf.

Die Stimmung bei allen Beteiligten war bestens. Es wurde viel gesportelt, aber auch gelacht. Es war ein gelungener Vormittag, der uns viel Freude bereitet hat.

Beim Montagssingen darauf erhielten alle Schülerinnen und Schüler ihr Urkunden.

Wir gratulieren für die sportlichen Leistungen und danken allen Mitwirkenden für die Unterstützung. Unser Dank geht auch an Herrn Beckmann, der wie jedes Jahr für uns so professionell den Parcour aufbaut.

 

 

 

Mai 2016 Schwimmunterricht Klasse 4

 

 

 

 

 

 

 

April 2016    Präventionstheater

 

Präventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt

Theaterpädagogische Werkstatt bei Dritt- und Viertklässlern der Grundschule Kleinsteinbach

 

Ein „heißes Eisen“ packte die Grundschule Kleinsteinbach für ihre 3. und 4. Klassen mit der Einführung in die Thematik „Mein Körper gehört mir“ an. Hierzu gewonnen wurde nach Vorarbeit durch die Lehrerinnen Kirsten Veith und Nathalie Gob die Theaterpädagogische Werkstatt (tpw) Osnabrück, die bundesweit tätig ist und die beiden studierten Sozialpä-dagogen und zu Theaterpädagogen fortgebildeten Torsten Kaiser und Stephanie Dreher nach Kleinsteinbach entsandte. Seit über 20 Jahren ist die tpw mit ihrem Präventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt an den Grundschulen zu Gast. Sie zeigt an drei Vormittagen in jeweils einer Schulstunde Spiel- und Interaktionsszenen, bei denen das Thema sexueller Missbrauch den Schülerinnen und Schülern mit klarer und kindgerech-ter Sprache nahe gebracht wird.

Dabei verwandelten die beiden Aktionäre mit einfachen Mitteln den Medienraum der Schule in ein kleines „Theater“. Dieses versteht die Unterweisung in die schwierige Materie nicht als Show, sondern nach den vorgeführten Szenen in einer, natürlich auch von der Offenheit der jeweiligen Klasse abhängigen lebhaften Unterhaltung.

Dazu gehört auch gemeinsames Singen. Mit dem „Körpersong“ startet jede Begegnung, gute Stimmung schaffend, bevor es an den Ernst des Themas geht. Die erste Sitzung befasste sich mit dem Thema Ja- und Nein-Gefühle. Als Kleinkinder mit körperlicher Nähe zu vertrauten Personen aufgewachsen, werde später der Vertrauensmissbrauch von Erwachsenen durch die Kinder manchmal nur schwerlich erkannt. Die Unterscheidung von Ja- und Nein-Gefühlen wird in den Situationen herausgearbeitet, die körperlichen Grenzen thematisiert und Facetten körperlicher Gewalt benannt.

Beim zweiten Treff stand sexueller Missbrauch durch Fremde im Mittelpunkt. Dabei wurden auch die Gefahren durch Internet-Chats einbezogen. Bei der dritten Sitzung wurde der Blick auf Täter aus dem Nahbereich der Kinder in den Blick genommen. Beim Einbeziehen der Schüler wurden immer wieder die Fragen „Wie hättest du reagiert?“ und „Wer ist deiner Meinung nach schuld?“ ins Spiel gebracht. Die Kinder wurden dazu ermutigt, ihren Gefühlen zu trauen, dass sie das Recht haben, „Nein!“ zu sagen, wenn eine Berührung unangenehm ist oder ein anderer die persönlichen Grenzen überschreitet. Sie lernten auch zu beobachten und nachzuvollziehen, wie sie Hilfe suchen und finden können, bei den Eltern, dem Hausmeister in der Schule, der die Polizei einschalten kann, oder auch bei den Lehrern. Auf jeden Fall das Gespräch suchen, wird besonders herausgestellt.

Durch das Mitdenken, Mitfühlen und Mitreden können die Kinder die Bot-schaften der Szenen verinnerlichen und langfristig im Gedächtnis speichern; sie werden durch die Beiträge, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten können, geschützt und gestärkt, sind sich die Protagonisten sicher.

 

   

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz                   

T.Kaiser und S.Dreher von der Thea-pädagogischen Werkstatt beim Präventionsprogramm an der Grundschule Kleinsteinbach

 

Wir danken dem Förderverein und der Jugendstiftung Sparkasse, die das Theater finanziert haben.

 

 

 

 

 

 

März 2016    Schulkinowoche

 

 

Schulkinowoche

Wir waren wieder dabei.
Diesmal bei „Shaun das Schaf“.
Es wurde unglaublich viel im Kino gelacht.

Aber es war auch spannend…

J

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März 2016    Präventionstheater "Die große Nein-Tonne"

 

Ermutigung für die Kleinen:

Die große Nein-Tonne


Am Mittwoch, den 23.03.16 war es dann soweit. Die theaterpädagogische Werkstatt aus Osnabrück kam zu uns an die Schule, um den Schulanfängern und den Kindern aus der 1. und 2. Klasse das Stück "Die große Nein-Tonne" vorzuspielen. Hierbei handelt es sich um ein Theaterstück, dass die Kinder in ihrer Selbstbestimmung stärken soll. Zwei Schauspieler stellten in einem Bühnenstück den Kindern Situationen vor, in denen sie Gefühle unterscheiden lernen sollten. Habe ich ein Ja-Gefühl, dann ist alles in Ordnung. Bemerke ich aber ein Nein-Gefühl, so muss ich etwas unternehmen. Sehr sensibel und doch klar und deutlich zeigten die Darsteller den Kindern, wie sie bei Nein-Gefühlen vorgehen sollten und dass sie über sich selbst bestimmen dürfen, wenn es angebracht ist.

Unsere Kinder lauschten eine Stunde lang sehr aufmerksam und durften beim einprägsamen Spruch, der die Nein-Gefühle in die Tonne fegte,  immer kräftig mitmachen.
Wir danken dem Förderverein, der dieses Theater komplett finanzierte. Es war eine runde Sache. Danke schön.

 

"Wenn das Recht auf körperliche Selbstbestimmung verletzt wird, dann schrillt das Nein-Gefühl wie eine Alarmglocke.
Das Stück ermutigt die kleinen Zuschauer, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen und eigene Grenzen zu ziehen."
Westfälische Nachrichten



Klare Botschaft

"In dem kindgerechten Theaterstück dreht sich alles um die sogenannte "Nein-Tonne".
Hier kommt alles herein, was Kindern den Spaß am Spielen verdirbt.
Die beiden Akteure (...) verdeutlichen den Kindern, was tatsächlich in diese Tonne gehört.
Auch wenn Obst essen weniger Spaß macht als das Schlecken von Eis, darf es nicht in der "Nein-Tonne" landen.
Unangenehme Annäherungsversuche Fremder müssen hingegen unbedingt darin landen. Eine klare Botschaft" .
Die Glocke



Gefühle erkennen

"Es geht darum, dass schon die ganz Kleinen erfahren: Ich kann meinem Gefühl vertrauen.
Wenn jemand etwas mit mir macht, das ich nicht will, dann darf ich mich dagegen wehren."
Martina Keller, Koblenzer Präventionsprojekt

 

Theaterpädagogisches Präventionsprogramm



Gefühle zeigen macht stark.


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"Das will ich aber nicht! Das macht mir Angst! Nein, damit fühle ich mich gar nicht wohl!" Sätze wie diese hören Kinder nur selten aus dem Mund ihrer Eltern und anderer Erwachsener. Und das ist wirklich schade. Denn indem die Großen ihre negativen Emotionen kontrollieren und teilweise sogar ganz verbergen, versäumen sie, den Kleinen den Umgang mit diesen Gefühlen vorzuleben. Aber so entgeht Kindern eine wesentliche Lektion fürs Leben: Nur wer seine Empfindungen wahrnehmen, zulassen und äußern kann, hat die Chance, eine starke und selbstbestimmte Persönlichkeit zu entwickeln.

Mit dem Stück "Die große Nein-Tonne" sensibilisieren wir Jungen und Mädchen deshalb schon sehr früh für ihre Gefühle und Ängste und nehmen ihre Zu- und Abneigungen ernst. Wir wollen, dass sie in Zukunft laut und deutlich Nein sagen, wenn jemand ihre persönlichen Grenzen überschreitet. Nicht zuletzt deshalb bereitet "Die große Nein-Tonne" Kinder auch auf das Thema Sexuelle Gewalt vor, das wir in unserem Klassiker Mein Körper gehört mir! mit Dritt- und Viertklässlern vertiefen.

Die Geschichte

 

Von Fremd- und Selbstbestimmung


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Alles, was blöde Gefühle macht, entsorgen die beiden Kinder unseres Stücks in einer großen Tonne.
Zusammen überlegen sie, was sie loswerden möchten. Zähneputzen? Fernsehzeiten? Pünktlich sein?
Obwohl die Zwei all das nicht mögen, sehen sie ein: Manche Regeln machen Sinn –
und gehören deshalb nicht in die Tonne. Aber die DarstellerInnen erzählen auch von Erlebnissen,
die sie richtig sauer machen. Zum Beispiel neulich: Da wollte der Papa einfach für seinen Sohn bestimmen,
dass die Suppe nicht zu heiß ist, um gegessen zu werden. Und da sind sich die Kinder einig:
Alle Menschen können immer nur für sich selbst sprechen und nicht wissen, was ein anderer oder
eine andere zu warm oder zu kalt, zu leicht oder zu schwer, zu langweilig oder zu gruselig findet.

 

 

 

Februar 2016    Faschingsfeier in der Schule

 

Wie jedes Jahr wollten die Kinder unserer Grundschule auch diesmal wieder eine große Faschingsfete starten.

Alle kamen am schmutzigen Donnerstag verkleidet in die Schule. Gemeinsam wurde gefrühstückt, gespielt, getanzt und getobt.
Wer hat das interessanteste Kostüm und konnte man auch alle noch erkennen?

Die Stimmung war ausgelassen und alle hatten einen Riesenspaß. Bei lauter Musik und mit viel Schwung ging es zum Abschluss als Pollonaise durchs Schulhaus. In der Aula präsentierten sich dann die verschiedenen Kostümgruppen unter tosendem Applaus.

Was für ein Spaß!!! Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Mal. :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dezember 2015   Weihnachtsmärchen "Zwerg Nase"

 

Jakob ist ein gewöhnlicher Junge, der seiner Mutter auf dem Markt zur Hand geht. Doch dann beleidigt er die alte Frau Kräuterweis und wird von ihr verwünscht. Zur Strafe muss er sieben Jahre lang als Eichhörnchen bei ihr leben und lernt in dieser Zeit das Kochen. Eines Tages findet er das geheimnisvolle Kraut Niesmitlust, riecht daran und verwandelt sich erneut. Er kehrt nach Hause zurück, aber dort erkennt man ihn nicht. Aus dem hübschen Jungen ist ein hässlicher Zwerg ohne Hals und mit einer riesigen Nase geworden. Der Bann der Hexe ist noch nicht gebrochen. Als Koch verdient er von nun an seinen Lebensunterhalt, bis er eines Tages auf die Gans Mimi trifft. Auch sie hat ein Geheimnis und scheint zu wissen, wie man Jakob helfen kann. Gemeinsam brechen sie auf in ein märchenhaftes Abenteuer.

 

 

 

http://www.karlsruher-kind.de/engine/wp-content/uploads/2015/11/karlsruher-kind-Staatstheater-ZWERG-NASE-2015.png
 

Die Kinder waren begeistert. Wir Erwachsenen hätten uns gewünscht, dass das Stück traditioneller inszeniert worden wäre.

Wir danken dem Förderverein für seine großzügige finanzielle Unterstützung.

 

 

 

Dezember 2015   Weihnachtsfeier und Verabschiedung Herr Klee

 

 

„Wieder kommen wir zusammen“, so begann die Weihnachtsfeier unserer Schule in diesem Jahr. Ein Adventslied, das alle Klassen dem Publikum aus Eltern, Großeltern und Frau und Herrn Klee mit Gästen zum Besten gab. Es passt besonders gut, weil wir in unserer Weihnachtsfeier noch einmal mit Herrn Klee zusammen kamen. Unseren ehemaligen Schulleiter verabschiedeten wir schweren Herzens in den vorzeitigen Ruhestand.

Alle Klassen beteiligten sich mit verschiedenen Beiträgen. Mutig begannen die Erstklässler mit dem Lied „Aaa, der Winter ist da“. Als nächstes zeigte die Klasse 2 ein Puppentheater mit selbstgebastelten Handpuppen. Der Froschkönig war wunderbar inszeniert und die Augsburger Puppenkiste kann sich tatsächlich noch ein bisschen was bei uns abschauen. Die Viertklässler hatten ein Gedicht und eine Geschichte vorbereitet, welche beide auf das gerade so aktuelle Thema „Ungerechtigkeiten in der Welt“ abzielten. Ein Theaterstück der Klasse 3 zeigte, wie es an Weihnachten im Kaufhaus manchmal zu gehen kann.

Bevor alle zum Abschied noch das Lied „Oh wie schön ist die Weihnachtszeit“ zum Besten gaben, kamen Frau Veith, Herr Sturm von der Gemeinde, Frau Billeri unsere Elternbeiratsvorsitzende und Frau Baus unsere Fördervereinsvorsitzende zu Wort. Alle schauten in der Zeit zurück, die Herr Klee an unserer Schule verbracht hat und in der er diese so stark geprägt hat. Wir werden ihn sehr vermissen.

 

     

 

Wir danken allen Mitwirkenden an dieser wunderbaren Feier – es war sehr schön.

 

 

 

 

Adventssingen am Rokycany - Platz

In diesem Jahr war die Teilnahme der Kinder und Eltern am Adventssingen
besonders groß. Wir freuen uns, dass so viele den Weg an den
Rokyczany - Platz in Kleinsteinbach gefunden haben.
Bei wunderbarem Winterwetter lauschten wir dem Posaunenchor
und dem Gesangsverein. Unsere singenden Kinder - unter der
Leitung von Frau Münzenmaier - wurden mit viel Beifall belohnt.
Der Dambedai schmeckte dann im Anschluss daran besonders gut.
Herzlichen Dank für die große Teilnahme.

 

 

 

Dezember 2015        Selbstwertgefühl aufbauen und Gewaltprävention üben

 

 

Modern Selfdefensive Education (MSE) – Moderne Selbstverteidigungsausbil-dung hat auch im Grundschulunterricht durch die geänderten gesellschaftlichen Gegebenheiten ihren Platz und ihre Berechtigung. Und sie geht inzwischen über diesen Kernbereich weit hinaus. Dies machte sich auch der Förderverein der Grundschule Kleinsteinbach um deren Vorsitzende Nicola Baus zunutzen, sprach die Idee mit der kommissarischen Schulleiterin Kirsten Veith und den Klassenlehrerinnen der 3. und 4. Klasse, Doro Münzenmeier und Nathalie Gob, ab. Am Ende der Beratung stand die Aufnahme und Finanzierung eines zehnwöchigen Projekts mit jeweils einstündiger Unterweisung. Als Instruktor gewonnen wurde die Organisation Protactics, die seit 15 Jahren vor allem im süddeutschen Raum wirkt und in Königsbach auch eine Sportschule betreibt. Ihr Leiter, Lukas Dittus, nahm sich der Ausbildung der Kleinsteinbacher Schüler an. L. Dittus ist ausgebildeter Jugend- und Heimerzieher (auf diesem Bereich arbeitet er in Teil-zeit immer noch) und dazu lizenzierter Selbstverteidigungstrainer. Die Ausrichtung zeige sich bereits im Namen. „Pro“ bedeute, für jemand, für etwas, für das Gute zu stehen. „Tactics“ stehe für die Tatsache, dass verschiedene Taktiken eingesetzt werden, um das Gute zu fördern, um zu helfen. Verwandt sei der Begriff auch mit dem englischen „protect“ (schützen). Ziel des Projekts sei, so der Trainer, den Schülern Grundkenntnisse zum Aufbau eines Selbstwertgefühls und der Stärkung der Selbstbehauptung, in Richtung Gewaltprävention zu arbeiten und auch erste Selbstverteidigungstechniken zu vermitteln. Gewalt sei keine Lösung. Die zu vermitteln-den Techniken sollen den Schülern mehr Selbstbewusstsein bringen, die Sicherheit geben, sich stark zu fühlen und besser gewappnet bei Vorkommnissen zu sein. Deshalb werde auf die Vermittlung alltagstauglicher Elemente Wert gelegt.

In den ersten Stunden beschäftigte man sich mit Basisemotionen wie Ver-achtung, Angst, Überraschung, Ekel, Wut, Freude oder Trauer und mit Ge-waltfrüherkennungsmerkmalen. In einem kleinen Film war die Rede von „Wir wollen die Welt besser machen“. „Steh auf, geh raus, gib alles“ wurde in einem Lied vermittelt. Besonderer Wert wird auf spielerische Unterrichtung, auf einen altersgerechten Zugang gelegt.

In der Mitte des Projekts befindet man sich gerade beim Kennenlernen erster Selbstverteidigungstechniken. Den Rücken nie dem „Gegner“ zuwenden, deshalb auch sich rückwärts bewegen, ist eine erste Erkenntnis. Hilfreich kann auch die Anwendung eines kleinen „Schocks“ (zum Beispiel auf Füße, gegen Schienbein treten) und dann die Befreiung durch seitliches Wegschieben der Arme und Hände sein. Geübt werden muss auch die eigene Arm- und Handhaltung. „Durch Ausstrecken wollen wir einen Gartenzaun um uns bilden“, beschreibt L. Dittus symbolisch. Wichtig sei auch, dass jede(r) einen in-dividuellen Weg findet.

Jedenfalls macht den Schülerinnen und Schülern ihr Projekt viel Freu-de; alle sind mit Aufmerksamkeit und Konzentration dabei, und es macht viel Spaß, wie die Kinder bestäti-gen.

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

 

 

 

 

 

November 2015   Indoorspielgeräte für die Aula

Jetzt kommt die Zeit, in der das Wetter nicht immer zum Spielen im Pausenhof einlädt. Regenpausen sind meist nicht sehr entspannt, das Drängeln unter den Vordächern kann auch mal zu Unfrieden führen.

Aus diesem Grund kam Frau Veith auf die Idee für die Aula „Indoorspielgeräte“ anzuschaffen, welche bei nassem Wetter in der Aula zum Spielen und Bewegen einladen.
Der Förderverein der Grundschule Kleinsteinbach – unter der Leitung von Frau Baus – war sofort begeistert von der Idee. Gerne finanzierten sie verschiedenste Geräte: So zum Beispiel „Flusssteine“ und ein ganzer Parcours  zum Bauen und Balancieren, Gruppenski, bei denen man im Gleichtritt laufen muss und Hüpfstäbe auf welchen die Kinder sich fortbewegen können. Auch das gute, „alte“ Gummitwist soll hier wieder zum Einsatz kommen.

Frau Baus übereichte den Kindern drei prall gefüllte Kisten, welche sofort ausprobiert werden durften.

Die Begeisterung unter den Kindern ist so groß, dass sie sich mittlerweile öfter mal eine „Regenpause“ wünschen.

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Förderverein für diese Bereicherung an unserer Schule.   

 

 

 

 

Oktober 2015     Autorenlesung mit Markus Bayer

 

 

 Dank unserem sehr engagierten Förderverein konnten unsere Kinder vor den Herbstferien wieder einer Autorenlesung beiwohnen.

In diesem Jahr las Markus Bayer aus seinem Kinderbuch „Die Abenteuer von Eddie Erdmaus“.

„Eigentlich wollte Eddie Erdmaus nur seinem Vater beweisen, dass er keine kleine Maus mehr ist und landete dabei nur zufällig in der Menschenwelt.
Seine Erzählungen von der Zeit dort kommen aber bei den anderen Tierkindern so gut an, dass er sich erneut auf die Reise macht, dieses Mal zusammen mit seinem kleinen Bruder Teddie, der auch ein großer Held sein will.
Dass diese Reise zum Abenteuer ihres Lebens wird, hätten beide Mäuse nicht gedacht.
Sie sehen sich immer neuen Problemen und Fragen gegenüber, die mit Witz und kreativen Ideen gelöst werden müssen.“  http://www.eddie-erdmaus.de/

Witz und Kreativität sind auch die Stichworte, die sehr gut zu Markus Bayer passen, welcher an diesem Nachmittag unsere Kinder und Eltern für eine Stunde mit unglaublichem Elan in seinen Bann zog.

Nach der Lesung konnten die Kinder noch passend zum Thema basteln, malen oder eine Leserallye durchlaufen.

Ein Bücherflohmarkt – organisiert von der 4. Klasse – lud zum Kaufen ein.

Zudem hatten die fleißigen Mamas vom Förderverein für alle Kuchen und Muffins gebacken und Getränke bereit gestellt. Hier kamen auch die Eltern miteinander ins Gespräch.

 

   

 

Wir danken unserem Förderverein – unter der Leitung von Frau Baus – für diesen schönen, harmonischen und interessanten Nachmittag.

 

 

 

 

 

Oktober 2015     Fahrzeugprojekt Klasse 3

 

 

In den letzten drei Wochen hat sich die Klasse 3 in einer Lernwerkstatt mit der Geschichte des Rades und den sich daraus ergebenden vielfältigen Fahrzeugerfindungen beschäftigt.

Dabei lernten sie unter anderem die erste Draisine, das Automobil von Karl Benz und die erste Dampflokomitive kennen.

Im Anschluss durften die Kinder selber kreativ werden und in kleinen Teams Fahrzeuge aus den unterschiedlichsten Materialien entwerfen. Die Erfindungen der Kinder reichten dabei über ein Holzauto mit drehbaren Rädern, einen Bus mit Klarsichtscheiben und einen Mähdrescher. Im Anschluss daran durfte jedes Team sein Fahrzeug der ganzen Klasse präsentieren.

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oktober 2015   Kinderoper "Tim und Tam im Opernland"

 

 

 

 

Am 06.10.15 kam die Kinderoper Mannheim zu uns an die Schule, um die Kinder in die Welt der bekannten Arien aus verschiedenen Opern zu entführen.

"Tim und Tam im Opernland" hieß das Stück und zeigte den Jungen Tim mit seinem Plüschdrachen Tam, wie sie große Abendteuer in der Opernwelt bestanden.
Gleich zu Anfang sang die Interpretin die Arie der Königin der Nacht aus der Zauberflöte von Mozart und allen lief vor Ergriffenheit die Gänsehaut über den Rücken.

Es war wunderbar zu sehen, wie gut es den Schauspielern gelang die Kinder in ihren Bann zu ziehen.

Gegen Ende der Vorstellung konnten auch unsere Kinder zeigen, wie gut sie die Titelmusik des Stücks mitsingen konnten. Gemeinsam wurde das Lied gesungen und alle machten mit.

Am Schluss gab es eine Fragerunde mit den Darstellern. Die Schülerinnen und Schüler stellten viele interessante Fragen und zeigte so, dass sie mit dem Herzen und Verstand bei der Sache waren.

 

 

     

 

 

Es war ein wunderbarer Vormittag, der uns allen sehr viel Freude bereitete.

Wir danken herzlich dem Förderverein unserer Schule, der die Kinderoper für uns finanzierte.

 

 

 

 

 

September 2015   Einschulungsfeier der Erstklässler

Jetzt sind sie da, unsere neuen Erstklässler. Wir freuen uns riesig, dass sie nun bei uns sind. 21 Kinder, 10 Jungen und 11 Mädchen wurden am Samstag, den 19.09.15 im Rahmen eines Einschulungsgottesdienstes und einer Feier in der Aula offiziell begrüßt.

Der Gottesdienst fand in diesem Jahr in der katholischen Kirche statt. Pfarrerin Frau Aufmkolk gestaltete ihn unter dem Motto: „Gott geht mit – du bist nicht allein.“ Dazu erzählte sie die biblische Geschichte vom blinden Bartimäus, untermalt mit schönen Bildern, die Frau Eha den Kindern zeigte. Umrahmt wurde das Thema mit vielen gemeinsamen Liedern, die die katholische Kirche zum Klingen brachten.

Im Anschluss an die Segnung der Kinder ging es in die Aula der Grundschule. Dort warteten bereits ganz aufgeregt die Zweitklässler. Diese hatten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Weber ein Bühnenstück „Der Löwe, der nicht lesen konnte“ einstudiert. Aber bevor dieses losging, begrüßte Frau Veith alle Gäste und erzählte den Erstklässlerinnen und Erstklässlern, dass auch der bekannte Willi Wiberg an seinem ersten Schultag ganz aufgeregt war. Und nicht nur er, sondern auch seine neue Lehrerin konnte in der Nacht vorher nicht schlafen. So ging es nämlich auch unserer Erstklasslehrerin, Frau Schütte, welche auch ein bisschen aufgeregt nach der Aufführung ihre neuen Schüler mit in das Klassenzimmer nahm.

 

 

Die Bühne hatte Frau Weber wunderbar geschmückt. Liebevoll hatte sie sie in einen Dschungel verwandelt, in dem Löwen, Nilpferde, Krokodile und andere gefährliche Tiere mitspielten. Es war eine sehr lebendige und lustige Aufführung, die nicht nur die Erstklässler begeisterte. Der tosende Applaus zeigte an, dass es auch allen Besuchern sehr gut gefiel.

Frau Münzenmaier hatte mit den Zweitklässlern das Lied „Alle Kinder lernen lesen“ einstudiert, welches sie mit viel Freude als Abschluss zum Besten gaben.

Während die Erstklässler ihre erste Unterrichtsstunde mit Frau Schütte im Klassenzimmer hatten, verwöhnte der Förderverein unserer Schule die Eltern, Großeltern und Geschwister mit Kaffee und Kuchen.

Herzlichen Dank für diese wunderbare Unterstützung.

Ein professioneller Fotograf lichtete noch alle neuen Schüler und Schülerinnen mit ihren Schultüten ab.

Im Anschluss gingen die Kinder mit ihren Eltern und Verwandten nach Hause, um dort weiter zu feiern.

Wir danken allen Mitwirkenden für diese gelungene Einschulungsfeier.