Juli  2018

Lesewettbewerb der Grundschule Kleinsteinbach 2018

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Wie jedes Jahr am Schuljahresende fand am Dienstag, dem 10.07.2018 in der Aula der Grundschule Kleinsteinbach der diesjährige Lesewettbewerb statt. Alle Klassen hatten sich im Vorfeld dafür vorbereitet. Aus jeder einzelnen Klassenstufe wurden 2 Sieger ermittelt, die jeweils einen vorbereiteten Text sowie einen fremden Text möglichst fehlerfrei und gut gestaltet vorlesen sollten. Anhand der erlesenen besten Punktebewertung durften die Sieger nun gegeneinander antreten. Die 8 Schülerinnen und Schüler präsentierten am Mikrofon auf der Bühne zunächst ihre vorbereiteten Texte, danach konnten sie an den unbekannten Texten ihre Lesefertigkeiten gegenseitig messen. Die Aula war gefüllt mit der Zuhörerschar aus allen Klassen, der Juri (bestehend aus den  4 Deutschlehrerinnen aus allen Klassenstufen) sowie einigen Eltern. Nach der Vorleserunde wurden die jeweiligen Sieger jeder einzelnen Klassenstufe sowie der Schulgesamtsieger ermittelt. Jeder Teilnehmer des Lesewettbewerbs erhielt nicht nur viel Lob durch das applaudierende Publikum, sondern auch eine Urkunde und einen Buchpreis durch die Rektorin Frau Veith.

Damit haben unsere Grundschüler wieder einmal bewiesen, was eines unserer Schulmottos ist: Lesen macht stark!

 

 

 

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Ausflug auf den Bauernhof

Am Mittwoch, dem 4.07.18, haben wir – die Klasse 2 - ein paar tolle Stunden auf dem wunderschönen  Bampi-Bauernhof verbringen dürfen.

Zunächst sind wir mit der Straßenbahn nach Söllingen gefahren. Von dort aus sind wir dann in Richtung Bampi-Hof gewandert und haben uns unterwegs mit einem Picknick gestärkt.

Am Bauernhof angekommen wurden wir schon von Frau Bampi freundlich begrüßt. Nachdem sie uns etwas über ihren Hof erzählt hatte, hat sie uns die Tiere gezeigt: Neben den 3 Wachhunden, einigen Katzen, den Hasen, Gänsen, und ein paar Kühen und Pferden hält die Familie auch ca. 500 glückliche Hühner in drei verschiedenen Gehegen. In einen Hühnerstall durften wir hineinschauen und sogar ein warmes, frisch gelegtes Ei durften wir anfassen. Die Hühner machen ganz schön krach beim Eierlegen. Ob die Eier weiß oder braun sind, hat übrigens nicht unbedingt etwas mit der Farbe der Hühner zu tun, sondern viel mehr mit der Farbe ihrer „Backen“ - interessant, oder?

Daneben gibt es auf dem Bampihof aber auch ganz besondere Tiere: Familie Bampi hält in einem großen Gehege Dammwild – mit kleinen „bamPis“... Einige Tiere ließen sich von uns sogar durch den Zaun hindurch streicheln.

Auch die riesigen Landwirtschaftsmaschinen, mit denen z.B. die Heuernte eingefahren wird, durften wir bestaunen.

Nach ca. 1,5 Stunden haben wir uns von Frau Bampi mit einem kleinen Geschenk verabschiedet und uns dann langsam auf den Rückweg gemacht. Unterwegs haben wir noch eine wohlverdiente „Eis-Pause“ auf einem Spielplatz eingelegt, dann wurde es aber wirklich wieder Zeit, zur Schule aufzubrechen.

Und tatsächlich: Pünktlich zum Unterrichtsende waren wir (trotz verspäteter Bahn) wieder da! Geschafft, aber glücklich! 

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Bedanken möchten wir uns auch bei Herrn und Frau Funkler, bei Frau Eisenmann und der Schulpraktikantin Anika Kleipas, die uns bei dem Ausflug begleitet haben. 

K. Weber

 

Juni  2018

Klassenfahrt der Klasse 4

Die Abschlussfahrt führte die diesjährige 4. Klasse vom 28.6. bis zum 29.6. nach Stuttgart.

Mit dem Zug ging es früh morgens los. In Stuttgart angekommen wurde zunächst das Gepäck in der Jugendherberge abgegeben. Schon auf diesem Weg bemerkten die Kinder, dass Stuttgart ziemlich viele Treppen („Stäffele“) hat. Gemütlich ging es dann durch den Schlosspark in Richtung Wilhelma. Dort wurden gemeinsam die Tiere beobachtet und anschließend Bewegungsstationen bewältigt. Am Abend beendete leider ein kräftiger Regenschauer den Spaziergang zur alten Sternwarte oberhalb der Jugendherberge.

Nach einer kurzen Nacht und dem Aufräumen der Zimmer stand eine Entdeckungstour in der Innenstadt von Stuttgart an. Das Wappentier von Württemberg am neuen Schloss entdeckten die Kinder sofort. Weiter ging es zum alten Schloss, das laut Kinder wie eine Ritterburg aussieht. Dort wurde die Mitmachausstellung „Die 7 Superschwaben“ besucht. Als Andenken durften die Kinder zum Abschluss ihr eigenes Kuscheltier herstellen.

Am späten Nachmittag und mit ziemlich vielen Treppenstufen in den Beinen begann die Rückfahrt nach Kleinsteinbach. Alle Kinder kamen müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen daheim an.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Lutz, die als Begleitmama die Klassenfahrt ermöglicht hat.

 

 

 

„Mein Körper, der gehört mir allein“

Theaterpädagogische Werkstatt zum Thema „sexuelle Gewalt“ an der Grundschule Kleinsteinbach

Ein stets aktuelles Thema und „heißes Eisen“ packte die Grundschule Kleinsteinbach mit ihrer dritten und vierten Klasse und ihren Lehrerinnen Nathalie Gob und Doro Münzenmaier an: Für das Präventionsprojekt unter dem Titel „Mein Körper gehört mir“ gegen sexuellen Missbrauch von Kindern, das in drei Teilen im wöchentlichen Rhythmus angegangen wurde, hatte die Schule die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück gewonnen, die sich seit 25 Jahren mit inzwischen 25 Spielpaaren mit der Thematik auseinandersetzt und Schulen im gesamten Bundesgebiet bei steigender Nachfrage bereist. Nach Kleinsteinbach hatte die Werkstatt Thomas Ruff, der vom Schauspiel kommt, und Katrin Becker, ursprünglich im Medien-Bereich beheimatet, als Theaterpädagogen entsandt. Finanziell möglich machten das Projekt Zuschüsse des Fördervereins der Grundschule und der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe sowie mit einem kleinen Beitrag die Eltern der Kinder.

In Spiel- und Interaktionsszenen wurde die Problematik in kindgerechter Sprache, glaubwürdig und sensibel vermittelt. Man nahm sich ausreichend Zeit, die komplexen Sachverhalte zu verarbeiten. Mit einfachen Mitteln hatten die Pädagogen den Medienraum der Schule in ein kleines Theater verwandelt. Für gute Stimmung vor dem Ernst des Themas sorgte gemeinsames Singen. Das schwungvolle Körperlied „Mein Körper, der gehört mir allein“ führte zum Kern hin. Zu ihren Intentionen bemerkten die Theaterpädagogen, wichtig sei ihnen die Stärkung des Selbstwertgefühls der Kinder, das Anbieten von Handlungs-optionen in Gefahrensituationen, die Aufhebung von Sprachlosigkeit, das Sich-anvertrauen der Kinder an vertraute Personen. Prävention und Handlungsmöglichkeiten standen also im Mittelpunkt.                                           

Drei Fragen sollten sich die Kinder im Ernstfall stellen: Habe ich ein Ja- oder Neingefühl? Weiß jemand, wo ich bin? Kann ich Hilfe bekommen, wenn ich sie brauche? Das Schlüpfen in Täter-Opfer-Rollen stärkte den Kindern das Bewusstsein dafür, dass ihr Körper ihr Eigentum ist und dass sie sich wehren dürfen, wenn ihnen jemand zu nahekommt. Das gelte auch für den Nahbereich der Kinder. Ermutigt wurden sie, Hilfe zu suchen bei Eltern, Lehrern, notfalls auch bei der Polizei oder in einer vertraulichen und anonymen Beratung bei einer Kinder- und Jugendtelefonnummer. Immer das Gespräch suchen, wurde ihnen als wichtigste Erkenntnis nahegelegt. Wichtig war den Pädagogen auch, dass die Kinder durch Mitdenken, Mitfühlen und Mitreden die Botschaften der vorgeführten Szenen verinnerlichten und diese langfristig im Gedächtnis speichern können, wodurch sie in bestimmten Situationen besser ge-schützt werden und gestärkt sind.

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

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Thomas Ruff und Katrin Becker von der Theaterpädagogischen Werkstatt gestalteten ein Präventionsprogramm an der Grundschule Kleinsteinbach.

 

 

Die ganze Schule war im Zirkusfieber

Zirkusprojekt als tolles Gemeinschaftserlebnis an Grundschule Kleinsteinbach


„Hier stimmt was nicht; normaler Unterricht kann das nicht sein“, mögen in der letzten Woche nicht eingeweihte Besucher der Grundschule Kleinsteinbach gedacht haben. Sie lagen richtig. Eine Woche lang standen für die rund 80 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen nicht Rechnen, Rechtschreiben und Aufsatz auf dem Stundenplan, sondern es wurden Zaubertricks eingeübt, Jonglagen ausprobiert, Raubtiere imitiert, es wurde geturnt und als Fakire aufgetreten. „Es war einfach die ganze Woche toll“, resümierten die Kinder und ihre Pädagoginnen das besondere Erlebnis ihres Zirkusprojekts, in-zwischen alle vier Jahre fester Bestandteil der pädagogischen Projektarbeit ihrer Schule, bestätigte auch Rektorin Kirsten Veith, die mit der Gesamtorganisation betraut.

   


 
 Als besonderer Glücksgriff erwies sich die durch Sponsoring von Edelstahl Rosswag, des Fördervereins der Grundschule und durch die VR Bank Enz plus möglich gemachte Verpflichtung des Zirkuspädagogen Dirk Maibauer vom Freiburger Artistiktheater Mixtura Unica. Der gebürtige Pforzheimer ist ein Multitalent mit seinen Zirkusfähigkeiten, aber auch Auftritten als Entertainer und Klinikclown. Er gab die Woche über den verantwortlichen Lehrkräften Ratschläge für die Übungen, half den Schülern, die Dramaturgie ihrer Nummern zu optimieren und stellte auch Zirkusausrüstung, Kostüme und Musik zur Verfügung. Das fleißige Üben mündete schließlich in das große Finale am Freitagabend, das Zirkusfest in der Hagwaldhalle, wo viele Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde in gespannter Erwartung auf das Zirkusspektakel saßen und standen und schließlich sehr angetan waren über die Leistungen der jungen Artisten.                                            
Im Mittelpunkt stand die Manege, in die der „Zirkus Rossini“, wie die Schüler ihren Zirkus nannten, mit seinen farbenprächtig gekleideten Akteuren und Zirkusdirektor Maibauer  unter den Klängen eines Einzugmarsches erschienen. Mit dem gemeinsam gesungenen Auftaktlied „Hereinspaziert, Ihr lieben Leut“ hießen sie die Gäste willkommen und gaben das Startzeichen. Schnell wurden dann bei den Auftritten die vielen Mühen, Anstrengungen, auch Aufregungen, Fleiß und Schweiß, die in der Vorbereitung investiert wurden, durch Beifall des Publikums belohnt. „Die Nummern waren gar nicht so einfach zu lernen, Ausdauer und auch das Verkraften von Rückschlägen gehörten dazu“, bekannte eine Mutter, die zu den zahlreichen Helfern aus der Elternschaft gehörten. „Die Kinder waren mit Feuereifer dabei; sie hatten keine Scheu, alles auszuprobieren“.  
  Geboten wurde vieles, was das Artistenherz begehrt. Akrobaten zeigten an Leitern ihre Kunststücke, Jongleure hantierten mit Bällen, Stäben, Tellern, Tüchern, Reifen und Diabolos, Zauberkunststücke wurden geboten, unerschrockene Fakire wagten sich auf Scherben und ein Nagelbrett und hatten auch keine Angst vor dem Element Feuer, Balancierakte wechselten mit akrobatischen Turnkünsten am Hochtrapez ab, Raubtiere wagten sich durch brennende Reifen, und dazwischen sorgten immer wieder Clowns für lustige Späße.

Rektorin K.Veith, ihr Kollegium mit Anne Schroth, Doro Münzenmaier, Katrin Weber, Eva Koch und Natalie Gob, dazu Hanna Neerforth vom Hort, die Schulsozialarbeiter Hanno Osterlow und Florian Bauer sowie die Elternbeiratsvorsitzende Miriam Billeri waren nach der fast zweistündigen Zirkusgala schweißgebadet aber glücklich darüber, wie die Kinder ihre ganz neuen, interessanten Herausforderungen meisterten, Konzentrationsfähigkeit, Körperbeherrschung, körperliche Fitness und Geschicklichkeit und schauspielerisches Talent sowie einfühlsames Zusammenwirken mit Partnern als Attribute zeigten und so das Ganze zu einem wertvollen Gemeinschaftserlebnis der Schule machten. Im großen Finale konnten die stolzen Mitwirkenden gemeinsam den verdienten Applaus des froh gestimmten Publikums genießen. Der Förderverein sorgte für die Bewirtung der zahlreichen Gäste und die Musikschule Peter Kantner & Friends für die musikalische Umrahmung.   

 

Text: Karl-Heinz Wenz           

 

   
 

 

 

April  2018

 

Lesenacht der Klasse 4

Am 27. April trafen sich am Abend alle Kinder der Klasse 4 mit ihrer Lehrerin Frau Gob um gemeinsam das Buch zum Welttag zu lesen. Nachdem das Bettenlager gerichtet war ging es los. Zunächst wurde gemeinsam im Klassenzimmer gelesen. Schnell waren die ersten Seiten verschlungen. Doch der Bewegungsdrang der Kinder konnte nur mit ein paar Runden „Verstecken im Dunkeln“ gestillt werden. Danach ging es ins Bettenlager. Nun lasen die Kinder abwechselnd mit Frau Gob die Geschichte zu Ende. Bis zum Schluss waren aber nur noch sechs Kinder wach, der Rest schlief tief und fest. Am nächsten Morgen gab es nach dem Aufräumen noch Müsli mit Obst bevor die Kinder teils sehr müde nach Hause gingen.

 
 

 

Welttag des Buches

Wie jedes Jahr war am 23. April der Welttag des Buches. Darum waren die Kinder der Klasse 4 in die Buchhandlungen „Literadur“ -Berghausen eingeladen. Zunächst bekamen die Kinder einen Einblick in die Arbeit der Buchhändlerin. Anschließend konnten sie noch versuchen ein Rätsel zu lösen und durften sich in der Buchhandlung genau umschauen. Zum Abschluss schenkte ihnen Frau Thorwart  das Buch zum Welttag.

 

 

Übungen zum „Schwitzkasten“ gefielen besonders

Schüler der Grundschule Kleinsteinbach in Selbstverteidigung ausgebildet

Projekte unterschiedlicher Art gehören fest zum Jahreskalender der Grundschule Kleinsteinbach. Die jüngste Maßnahme war nun eine Selbstverteidigungsausbildung, die in einem zehnwöchigen Kursus mit jeweils einstündiger Unterweisung für die Klassen 3 und 4 angeboten wurde und angelegt war. Finanziell möglich machte es der Förderverein der Grundschule mit seiner Vorsitzenden Dr. Sylvia Schwaben, wie Rektorin Kirsten Veith und die beiden Klassenlehrerinnen Doro Münzenmeier und Nathalie Gob dankbar anerkannten.

Modern Selfdefensive Education (MSE) ist der Fachterminus, den die Organisation Protactics, seit über 15 Jahren im süddeutschen Raum wirkend, in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Sie betreibt mit ihrem Leiter Lukas Dittus in Königsbach/Wössingen und jetzt auch im Raum Offenburg auch eine Sportschule. Lukas Dittus nahm sich zusammen mit Harald Kull der Ausbildung der Kleinsteinbacher Schüler an. Dittus erläuterte ihnen einführend auch den Namen seiner Organisation. In ihm werde bereits die Ausrichtung erfasst. „Pro“ bedeute, für jemand, für etwas, für das Gute zu stehen. „Tactics“ stehe für die Tatsache, dass verschiedene Taktiken (Techniken) eingesetzt werden, um das Gute zu fördern, um zu helfen. Im Begriff verstecke sich auch der englische Begriff „protect“ (schützen).

 

Ziel des Projekts sei, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und ihren eigenen Wert zu erkennen, auch eigene Grenzen benennen zu können. Dabei stehe spielerisches Erlernen stets im Mittelpunkt; es soll auch an Grenzen gegangen werden, um zu merken: „Ich schaffe es“ - egal ob gut oder weniger gut, gemessen je nach eigener Leistungsfähigkeit. Dittus meint, es sei ihm auch wichtig gewesen, „sein Herz zu öffnen“ und aus seiner eigenen Schulzeit zu erzählen. Er sei damals sportlich nicht besonders begabt gewesen, habe hier eher eine Außenseiterrolle gespielt. Er habe aber aus eigener Erfahrung gelernt und erkannt, was für ihn wichtig war. Dabei sei ihm sein christlicher Glaube eine wertvolle Stütze gewesen.     

Für die Schüler könnten auch andere Impulse als bei der Lernstoffvermittlung im Alltag gesetzt werden. Neben der eigenen Stärkung der Selbstbehauptung in Richtung Gewaltprävention komme es auch darauf an, sich gegenseitig zu schützen und füreinander einzustehen.

Dem „Gegner“ nie den Rücken zuwenden, in Rückwärtsbewegung gehen, Einsatz der Stimme beim zur-Wehr-Setzen und deutliche Artikulation, was man nicht will, gehörten zum Er-kenntnisrepertoire. Als hilfreicher Trick wurde außerdem die Anwendung eines kleinen „Schocks“ durch Treten auf die Füße oder gegen das Schienbein und dazu die Befreiung durch seitliches Wegschieben des Gegners erfahren. Zum Programm gehörten auch Konditionsschulung und Krafttraining, Reaktionsspiele (Abwehr eines Angriffs mit den Händen), Geschicklichkeitsverbesserung und Erhöhung der Körperspannung.

 

Rafael, Leni, Leo oder Matteo standen mit ihrer Meinung für die ganze Schülerschar: „Es hat uns viel Freude gemacht“. Besonders gefallen haben den Vieren die Aufwärmübungen, die „Fußkick“-Versuche, „Schwitzkasten“-Auseinandersetzungen oder der spielerische Kampf mit Schwimmnudeln als „Waffen“. Zur Belohnung gibt es für die Kinder eine Teilnahmeurkunde.

 Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz

 

…und dann kam Polly!

 
 

Im Sachunterricht haben wir gerade das Thema „Haustiere“. In unserer Werkstatt lernen wir eine Menge über die verschiedenen Haustiere, auch darüber, was man alles bedenken muss, bevor man sich ein Tier anschaffen kann. Besonders beliebte Haustiere sind Hunde. Alleine in Deutschland werden mehr als 9 Mio. Hunde gehalten.

Einen davon durften wir heute (Freitag, 16.3.18) einmal ganz genau kennenlernen und erkunden: Polly, der Golden Retriever von Frau Weber, war im Unterricht dabei und wurde von uns nach Strich und Faden geknuddelt, gebürstet und bespielt.

 
 

Dabei haben wir aber aber auch viel gelernt: Wie man einem Hund respektvoll, aber ohne Angst begegnet, indem man seine Körpersprache richtig zu lesen weiß, zum Beispiel. Aber auch, was ein Hund frisst, wie man ihn pflegt, und was man an Geld, Zeit und Platz in etwa investieren muss, um einen Hund halten zu können.

Die Zeit verging wie im Flug. Und auch DIE Kinder, die eigentlich ein bisschen Angst vor Hunden haben, haben Polly sehr schnell in ihr Herz geschlossen und wollten sie gar nicht mehr gehen lassen.

Das war wirklich ein tierisch toller Unterrichtstag!

Klasse 2 (K. Weber)

 
   

 

Februar 2018

 

Expertenbesuch in der 2. Klasse

Nachdem wir uns in den letzten Wochen im Sachunterricht mit dem aufregenden Thema "Weltall" und "Raumfahrt" beschäftigt haben, hatten wir heute (Dienstag, 20.02.18) das Glück einen echten Experten dazu in unserem Unterricht begrüßen zu dürfen.

Herr Hager arbeitet bei der European Space Agency (kurz esa) in den Niederlanden und konnte uns  viele spannende und interessante Dinge über das Orbit und die bemannte und unbemannte Raumfahrt erzählen und zeigen. Hättet ihr beispielsweise gewusst, dass eine Rakete, die Material in das Weltall schießen soll, das so schwer ist, wie ein Auto, insgesamt 100 mal so schwer sein muss, damit es überhaupt dort ankommt? Oder habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man sich auf der Internationalen Raumstation ISS wäscht,  die Zähne putzt oder die Fingernägel schneidet? Oder was Astronauten eigentlich den ganzen Tag so machen? Oder vielleicht, wie so ein Raumanzug beschaffen sein muss, damit sich ein Mensch überhaupt außerhalb einer Raumstation aufhalten kann?

Wir durften all unsere Fragen zu dem Thema loswerden, haben wirklich viel gelernt und danken Herrn Hager noch einmal von Herzen dafür, dass er sich die Zeit für uns genommen hat!

Klasse 2 (K. Weber) 

 

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Fasching 2018 in der Grundschule Kleinsteinbach

Am 9. Februar feierte die Grundschule Kleinsteinbach unter lautem Helau wieder eine gelungene Faschingsfeier.

Im Klassenzimmer durften die Kinder ihre mitgebrachten Leckereien genießen und  mit ihren Klassenlehrerinnen lustige Spiele durchführen.

Nach der großen Pause kam dann richtige Karnevalsstimmung auf. Eine Polonaise, mit allen 70 Schülern der Grundschule,  lief zu lauter Musik durch das gesamte Schulgebäude und durch einen Parcours in der geschmückten Turnhalle.

In der Aula durften die Kinder ihre kreativen Kostüme präsentieren. Pippis, Clowns, Hexen, Cowboys, Piraten oder Prinzessinnen ernteten begeisterten Applaus der Mitschüler.

Am Ende tanzten Lehrerinnen und Schüler ausgelassen zu fetziger Diskomusik.

Dann wurden die Kinder in die wohlverdienten Winterferien entlassen.


Januar 2018

 „Skipping Hearts"

Am 12. Januar führte die 4. Klasse mit Herrn Panic von der deutschen Herzstiftung "Skipping Hearts" einen tollen Workshop durch.

 

Die Viertklässler und auch Frau Koch übten fast drei Stunden sehr motiviert, vielfältige und teils anspruchsvolle Seilsprünge

(Rope Skipping). Das war anstrengend und trieb so manchem den Schweiß auf die Stirn.

Als Höhepunkt gab es am Ende eine gelungene Vorführung von unseren Vierern vor allen Grundschülern, Lehrern und einigen Eltern.

Der tosende Applaus war verdient.

Auch Herr Panic, der beeindruckende Sprünge mit dem Seil zeigte, beeindruckte die Schüler sehr und wurde mit lautem Applaus zum Weitermachen motiviert.

 

Nach der Aufführung durften sich endlich auch alle Zuschauer ein Seil schnappen und damit frei experimentieren.

 

Dieser Workshop hatte neben der effektiven und spaßvollen Bewegung auch das Anliegen, den Schülern bewusst zu machen, dass regelmäßiger Sport hilft bis ins hohe Alter ein starkes, gesundes Herz zu haben.

 

Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen in den kommenden Jahren.

 

 

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Schlittschuhlaufen

Traditionell nach Weihnachten machten sich die Klassen 3 und 4 heute, am 9.01.2018, auf den Weg nach Karlsruhe zur „Eiszeit“ vor dem Schloss. Mit großer Begeisterung entdeckten die Schüler, dass in diesem Jahr die Eisbahn vergrößert ist. Nachdem alle warm angezogen und mit passenden Schlittschuhen ausgestattet waren, betraten sie wackelig, aber zuversichtlich das Eis. Natürlich wurde der neue Rundweg unter den Bäumen zuerst erkundet. Die Schüler gaben sich gegenseitig Tipps und halfen einander in den ersten Runden. Viel zu schnell war die Zeit vorbei und so ging es müde, verschwitzt und glücklich zurück nach Kleinsteinbach.

 

 

 

Dezember 2017

Gelungene Weihnachtsfeier in der Grundschule

Am 21.12.2017, dem letzten Schultag vor Weihnachten, fand in der Grundschule Kleinsteinbach die alljährliche Weihnachtsfeier statt. Schon vor 10.00 Uhr füllte sich die Aula mit den einzelnen Schulklassen und zahlreichen Besuchern.

Der Schulchor eröffnete das Programm mit dem Adventshit der Kinder: „Adventskalenderzeit“. Daran schloss sich eine Schülerguppe der Gitarren-AG an mit zwei  lebendigen Weihnachtsliedern.
Die Erstklässler brachten so manchen Zuhörer mit dem bekannten Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ zum Schmunzeln. Einen stimmungsvollen Akzent setzten die Zweitklässler mit ihrem Lichtertanz und den vielen guten Wünschen für die Zuhörer. Die Viertklässler überraschten das Publikum mit einem Stabtheater als Schattenspiel über „den kleinen Weihnachtsbaum“. 
Das Programm wurde durch ein weihnachtliches Theaterstück der Drittklässler abgerundet mit dem Titel: „Die Bescherung“. Diese Thema wurde vom Schulchor mit der gesungenen Ballade „Das ganz besondere Geschenk“ nochmals aufgegriffen.
  Frau Veith fand als Abschluss herzliche Worte für ihre Schüler, Kolleginnen und die geladenen Gäste zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Den Schlusspunkt durfte nochmals der Schulchor setzen mit dem Abschlusslied, das aus vielen Kehlen laut geschmettert wurde: „Weihnachten ist Party für Jesus“. Dies war ein gelungener Übergang in die ersehnten Ferien!
 
   

 

 

 

„Tom Sawyer“

 

Das Weihnachtsmärchen im Staatstheater

 

hat uns alle sehr beeindruckt.

 

Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn in der fiktiven Stadt St. Petersburg nahe des Mississippi sind legendär. Der Waisenjunge Tom lebt bei seiner Tante Polly. Er ist vorlaut, rauft viel und schwänzt gern die Schule. Als er zur Strafe den Gartenzaun neu streichen soll, überlistet er die anderen Kinder und sie erledigen nicht nur freiwillig seine Arbeit, sondern bezahlen auch noch dafür. Toms beste Freundin Huck hat kein richtiges Zuhause, ihre Mutter lebt nicht mehr und der Vater ist ein Trinker, der sich nicht um sie kümmert. Als Huck und Tom sich eines Nachts auf dem Friedhof umhertreiben, werden sie Zeugen eines Verbrechens … Mark Twain erzählt die Geschichte von zwei frechen Außenseitern, die durch ihre Furchtlosigkeit und Aufrichtigkeit zu Helden werden, auch wenn es für die beiden nicht immer leicht ist, sich in der rauen Welt der Erwachsenen zu behaupten. 

 

Das Staatstheater änderte die Geschichte zwar etwas ab und machte aus dem besten Freund von Tom eine Freundin, was aber keinesweg störte.

Mit großem Können beförderten die Schauspieler unsere Kinder in eine andere Welt, die teils lustig und spaßig war, sich aber auch traurig und etwas gruselig zeigen konnte.

Wir waren alle begeistert - auch über das wunderbare Bühnenbild, das sehr liebevoll gestaltet war.

So stellen wir uns Theater für Kinder vor.

Danke dem Förderverein, der allen Kindern zu Weihnachten die Hälfte des Eintrittspreises spendierte. :-).

 

 

 

 

Adventsbasteln

Um das Schulhaus und die Klassenzimmer auf die Advents-/Winterzeit vorzubereiten, wurde am Montag, 27. November in der Grundschule gebastelt und geschmückt. Alle Lehrerinnen hatten in den Klassenzimmern Bastelangebote bereitgestellt und die Schüler durften von Zimmer zu Zimmer wandern und nach Herzenslust basteln. So entstanden Tannenbäume aus Draht und Fäden, Pinguine und Rentiere aus Papier, sowie Vogelhäuser aus Holzstäben. Nebenbei wurden die ersten Plätzchen genossen und warmer Tee getrunken.

 

November 2017

„Weihnachten Im Schuhkarton“ 2017

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Grundschule Kleinsteinbach wieder an der großen Päckchen- und Sammelaktion: „Weihnachten im Schuhkarton“. Dabei werden Schuhkartons in buntes Weihnachtspapier eingewickelt, um anschließend gefüllt zu werden. Kinder im Alter zwischen 2 und 14 Jahren aus armen Ländern erhalten dadurch zum Teil zum 1. Mal in ihrem Leben ein eigenes Geschenk an Weihnachten. Die Kartons dürfen gefüllt werden mit Dingen für die Schule, etwas zum Spielen, Kleidungsstücken wie Mützen, Schals, Pullover, etwas zum Naschen und einem Kuscheltier. Die Grundschüler sammelten fleißig und konnten wieder über 20 gefüllte Päckchen an der Sammelstelle bei Petra Klumpp überreichen. In diesem Jahr durften die Viertklässler mit eigenen Augen sehen, wie in dem „Weihnachtszimmer“ bei Frau Klumpp die Päckchen durchgesehen, aufgefüllt, versiegelt und in Kartons für den Transport verpackt werden. Auch in diesem Jahr werden wieder über 900 Päckchen aus Kleinsteinbach Kinderaugen zum Strahlen bringen. Die Grundschüler aus Kleinsteinbach haben dazu ihren eigenen kleinen Beitrag geleistet!

 

 Besuch der Schulsozialarbeiter

 Heute hatten wir – die Klasse 2 - Besuch von den Schulsozialarbeitern Hanno Osterloh und Florian Bauer. Auch dieses Mal hatten sie sich wieder etwas Tolles für uns ausgedacht: Auf einem „Gefühlsplakat“ durften wir zunächst unsere selbst gestalteten Namensklammern zu dem Bild hängen, was ausdrückt, wie es uns gerade geht. Dabei haben wir festgestellt, dass wir offensichtlich eine sehr fröhliche Klasse sind.

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Anschließend ging es darum, an Gesichtern zu erkennen, ob jemand z.B. traurig, fröhlich, überrascht oder ängstlich ist. Wir durften natürlich auch berichten, was uns fröhlich, traurig oder auch wütend macht. Auch, dass man jemanden verletzen kann, selbst wenn man ihm nicht körperlich wehtut, haben wir schnell festgestellt.

 

Abschließend haben sich die beiden Schulsozialarbeiter wieder ein spannendes Spiel überlegt, bei dem es darum ging, dass alle Kinder sich nacheinander im Stuhlkreis hinsetzen müssen, ohne dass sich zwei oder mehr Kinder gleichzeitig setzen. Gar nicht so schwer, denkt ihr? Na, dann probiert es doch einmal aus! Ihr dürft euch vorher nicht absprechen und während des Spiels nicht reden… (Kleiner Tipp: Nur, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen und sich langsam bewegen kann das mit so vielen Kindern funktionieren.)

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Wir hatten jedenfalls wieder viel Spaß und sind schon sehr gespannt darauf, was sich die beiden nächstes Mal für uns ausdenken werden. J

 

Klasse 2 (K. Weber)

 

 

 

Prävention Zahngesundheit der Klassen 1-4

Heute war Frau Göhring von der Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit aus Karlsruhe an unserer Schule. Jede Klasse wurde von ihr eine Schulstunde lang besucht, in der es rund um die Gesunderhaltung unserer Zähne ging.

Wir Zweitklässler durften von unseren Wackelzähnen erzählen und haben gelernt, warum die Milchzähne überhaupt ausfallen. Außerdem haben wir überlegt, welche Lebensmittel gut für unsere Zähne sind, und welche nicht, und dass Löcher in den Milchzähnen auch schlecht für die bleibenden Zähne sind. Damit es gar nicht erst soweit kommt, hat Frau Göhring uns allen eine tolle Zahnbürste geschenkt. Gemeinsam haben wir anschließend unsere „Tiger-" und „Löwenzähne“ geputzt. Das war lustig!

 Klasse 2 (K. Weber)

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Oktober 2017

Gelungene Autorenlesung zum „Fredericktag 2017“

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Grundschule Kleinsteinbach in Kooperation mit dem Förderverein der Schule wieder ihren traditionellen Lesenachmittag anlässlich der „Frederick-Woche“.  So versammelten sich am Dienstag, den 24. 10. 2017 um 15.00 Uhr ca. 50 Kinder und 20 Erwachsene in der Aula der Grundschule, um dem geladenen Autor, Herrn Martin Ebbertz, bei seinem Vortrag zu lauschen.

Nach einer kurzen und herzlichen Begrüßung durch die Rektorin, Frau Veith, begann Herr Ebbertz, Kinder und Erwachsene mit seinen Kurzgeschichten zu verzaubern. Dabei hatte er immer wieder die Lacher im Publikum auf seiner Seite. Er gab einige Kostproben seiner mittlerweile 20 veröffentlichten Bücher und beantwortete am Ende noch Fragen aus dem jungen Publikum. Die Zeit verging den Zuhörern wie im Fluge. 

Im Anschluss konnten die Kinder noch Autogrammkarten mit persönlicher Unterschrift des Autors erhalten oder eine Auswahl seiner mitgebrachten Bücher erwerben. Für den kulinarischen Rahmen sorgte in gewohnter Manier gegen eine Spende der Förderverein mit leckeren Kuchen, Muffins und Getränken für Groß und Klein.Vielen Dank dafür.

 

Die Lehrerinnen boten im Anschluss zusätzlich ein Bastelprogramm, das von der Kinderschar begeistert genutzt wurde. So konnte man bei Frau Koch eine lustige Leseecke gestalten. Auch Frau Weber bastelte mit den Kindern ein kreatives Lesezeichen. In der Galerie konnten die Kinder mit Frau Gob ein Malrätsel lösen oder bei Frau Münzenmaier süße Marzipan-Mäuschen herstellen. Im Rahmen unseres traditionellen  Bücherflohmarktes verkaufte Frau Veith mit den Viertklässlern gebrauchte Bücher von Schülern für Schüler.

Gegen 17.00 Uhr endete die Veranstaltung und hinterließ bei allen Besuchern den Eindruck, einen gelungenen Nachmittag erlebt zu haben.

 

 

 

 

Projekt „Fahrzeugbau“

In den letzten Wochen beschäftigte  sich die Klasse 3 mit dem Thema:  “Rund ums Rad“. Dabei erforschten  die Kinder nicht nur die Geschichte  des Rades, sondern lernten auch
die ersten Erfindungen wie das  Automobil von Carl Benz, die  Draisine und die 1. Eisenbahn  kennen.

  Als Abschluss dieser Lernwerkstatt konnten die Schüler eigene Fahrzeuge erfinden und mit mitgebrachten Baumaterialien experimentieren. Mit Feuereifer und mit fachkundiger Unterstützung durch Herrn Münzenmaier machten sich die Drittklässler an die Arbeit. Entstanden sind vielfältige interessante und sehenswerte Fahrzeuge!
 

 


 

Gemüsetag  in der Grundschule

Am Mittwoch, den 04.10.2017, ziehen ganz besondere Düfte durch die Grundschule Kleinsteinbach: Es ist Gemüsetag!

Aus allen Klassen durften die Kinder vielerlei Gemüsesorten zur Schule mitbringen. Diese verschönerten zunächst den Erntedank-Garbentisch vor der Aula. Fleißige Hände bereiten an diesem Vormittag das Gemüse in küchenfertige Stücke zu. Die Kinder der Klasse 2 – 4 schälen und schnibbeln und zerkleinern,

was das Zeug hält. Immer mehr Schüsseln füllen sich mit Kartoffel-, Karotten-, Sellerie-, Zwiebeln-, Lauch-, Kürbis- und Zucchinistücken.

Frau Veith und Frau Schroth stehen schon mit riesigen Töpfen, gefüllt mit heißem Wasser, in der Lehrerküche bereit, um das Gemüse zu kochen, zu würzen, zu pürieren und mit Sahne zu verfeinern.

Wer konnte im Vorfeld ahnen, dass diese Gemüsemassen so lange brauchen würden, bis sie gar sind? Der Suppengenuss muss daher noch um einen Tag verschoben werden! Aber dann kommt die „Belohnung“ für alle fleißigen Küchenhelfer: Am Donnertag, den 5.10., kurz vor der großen Pause, füllt sich die Aula mit über 70 Kindern, die hungrig die leckere Suppe erwarten. Nach einem kurzen Erntelied schöpfen die Lehrerinnen in sämtliche Suppenschüsseln. Und die meisten Kinder stellen fest: Wir haben eine wirklich leckere Suppe gekocht! Wer noch hungrig ist, erhält Nachschlag – mehrfach. Wer der Rekord-Suppenesser ist, wird aber nicht verraten!

 

 

 
     
 
 
     
   

 

 

Einschulung 2017

Endlich sind sie da!!!

   

Am Samstag, den 16.09.17 wurden unsere neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler feierlich eingeschult.

Diesmal sind es 21 Kinder. Davon 9 Jungen und 12 Mädchen, die mit wunderbaren Schultüten und neuen Schulranzen aufgeregt an ihrer Einschulungsfeier teilnahmen.

Wir freuen uns sehr, dass sie nun zu uns gehören.

   

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Kleinsteinbach. Herr Pfarrer Mößner zeigte großes Verständnis für die aufgeregten Kinder und Eltern in der voll besetzten Kirche. Ebenso gekommen waren zu diesem Anlass alle Erzieherinnen der beiden Kindergärten der Gemeinde - was für eine schöne Geste, die Kinder an ihrem ersten Schultag zu begleiten.

Frau Münzenmaier, welche unser Musiktalent unter den Lehrerinnnen darstellt, begleitete den Gottesdienst musikalisch. Eine schöne Auswahl an passenden Liedern sangen alle gemeinsam. Mithilfe einer kleinen Affenhandpuppe erklärte Pfarrer Mößner sehr eindrücklich, was Segen ist. "Segnen ist ein bisschen wie regnen - es kommt auch was von oben". Die Kinder waren begeistert - auch als er ihnen dann einzeln seinen Segen gab.

Mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken betraten dann die 21 Schulanfänger um 10 Uhr die prall gefüllte Aula der Grundschule Kleinsteinbach. Frau Veith, die Schulleiterin, begrüßte alle Anwesenden, indem sie fragte, wer heute die Kinder begleitet. Durch Handzeichen sollten sich Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Onkel und Geschwister bemerkbar machen. Anschließend führte Klasse 2 ein Stabtheaterstück zum Kinderbuch „Elmar“ vor, das sie mit ihrer Klassenlehrerin Frau Weber eingeübt hatten.  Nachdem die Zweitklässler einige ermutigenden Worte an die neuen Erstklässler gerichtet hatten, sangen sie mit Frau Münzenmaier das Lied „Anders als du“.

Zum Schluss bekamen alle Erstklässler einen gebastelten Elmar mit den Worten „Schön, dass du da bist“ überreicht. Nun hatte Frau Veith wieder das Wort und fragte die Erstklässler, was sie schon alles können. Nach einigen Antworten meinte sie dann: „Und was ihr noch nicht könnt, lernt ihr bei uns“. Und so konnte das Lernen gleich beginnen, denn die Erstklasslehrerin  Frau Schroth nahm ihre Schützlinge zur ersten Unterrichtsstunde mit ins Klassenzimmer.

Danach wurden die Schüler mit ihren großen Schultüten und bunten Schulranzen von einem Fotografen abgelichtet. Die wartenden Eltern und Verwandten wurden unterdessen vom Förderverein der Grundschule mit Kaffee, Kuchen, Brezeln und Getränken versorgt.

   
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